Alpha OS ist der Kontrollkreislauf für Trader: abgeschlossene Trades importieren, Datenbasis prüfen, den eigenen Trading-Plan als Regeln messen, Risiko- und Verhaltensmuster erkennen und den nächsten Review-Schritt dokumentieren.
Im Normalbetrieb bleiben bestehende Read-only-Live-Datenpfade wie OANDA-Kontostatus und geschlossene Trades verfügbar, sofern der Nutzer eine Verbindung eingerichtet hat. Orderausführung bleibt trotzdem standardmäßig aus.
ALPHA_TEST_MODE=true setzt testfähige Defaults: Invite-only, Broker-Connect aus, OANDA-Live-Read aus, Payments aus und Orderausführung hart blockiert. Ein Read-only Broker Pilot oder ein Checkout-Test ist eine separate Ausnahme mit Owner, Tester-ID, Zeitraum, Zweck und Evidence im Readiness Record.
Die Bottom-Notice in der Anwendung ist die Kurzfassung dieser Grenze. Sie ist allgemein gemeint, nicht nur für Tester.
1. Datenstatus prüfen: Demo, CSV, Paper oder freigegebener Read-only Pilot.
2. Import oder Demo öffnen: Nur abgeschlossene historische Trades oder Demo-/Paper-Daten verwenden.
3. Überblick lesen: Quelle, Scope, Kostenbasis und Regelstatus prüfen, bevor KPIs bewertet werden.
4. Analyse vertiefen: Performance, Drawdown, Verhalten und Muster nur innerhalb dieses Scopes lesen.
5. Review abschließen: Regelbruch, Report und nächsten Review-Schritt dokumentieren. Keine Prozessaktion ist eine Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlung.
| Ebene | Gehört dazu | So lesen |
|---|---|---|
| Kern | Import, Datenbasis, Scope, Kostenbasis, Analyse, Regelcompliance, Tradecheck und Review-Report. | Diese Flächen beantworten, was passiert ist, ob der Plan eingehalten wurde und welcher nächste Review-Schritt sinnvoll ist. |
| Unterstützung | Cockpit, Live-Status, Risk-Monitor, KI-Insight-Cards, Prediction Markets, Trading Wrapped und ETF-/Langfrist-Modus. | Sie liefern Kontext, Priorisierung oder andere Arbeitsmodi. Sie sind kein Ersatz für Datenbasis, Regeln und Review. |
| Betrieb | Konto, Billing, Profil, Public Profile, Partner API, Admin-Ops, Export und Löschung. | Diese Bereiche regeln Zugriff, Veröffentlichung, Integration und Datenrechte. Sie ändern keine Trading-Ergebnisse. |
Nach dem Login landest du im Hauptarbeitsraum Analyse & Review. Der Start-Orchestrator liegt als kleines Einstiegsfenster darüber und zeigt den nächsten sinnvollen Schritt: Datenquelle prüfen, Import starten, Regeln setzen, Tradecheck öffnen oder einen Review fortsetzen. Wenn du ihn schließt, bleibt die Analyse direkt nutzbar.
Cockpit ist der Betriebs- und Setup-Bereich: Systemzustand, Datenqualität, Broker-/Importstatus, Live-Risiko, Freigaben und die nächsten Startpunkte. Es ist bewusst kein zweiter Analysebereich. Kontext bündelt externe Markt- und Makrosignale wie Prediction Markets. Konto bündelt Profil, Billing, Upgrade, Partner API, Handbuch, Admin-Zugriff und Logout.
Die vier Punkte Datenquelle, Scope, Kostenbasis und Regeln stehen nicht mehr im Header. Sie sitzen im Überblick direkt unter dem ersten Aha-Moment als einklappbare Datenbasis-Zeile. Aufgeklappt beantwortet sie: Woher kommen die Trades? Welcher Ausschnitt wird betrachtet? Welche Kostenlogik gilt? Gibt es ein aktives Regelwerk?
Die Analyse-Navigation folgt dem Analysefluss: Überblick, Performance, Drawdown, Verhalten, Muster & Kombis, Regeln & Review und Nächster Review-Schritt. Die globale App-Navigation bleibt stabil: Analyse, Cockpit, Kontext. Rechts stehen kontextabhängige Statusanzeigen wie Live-Daten und das Konto-Menü.
Ein Helper beantwortet drei Fragen: Was bedeutet dieser Block? Wie lese ich ihn? Was darf ich daraus nicht ableiten? Er ist kein Alarm, kein Score, kein versteckter Button und keine Trading-Empfehlung.
Die kurze Zeile erklärt den Begriff oder die Karte direkt im Interface. Mehr... ergänzt den Arbeitskontext: Welche Datenbasis zählt? Welche Kennzahl muss daneben gelesen werden? Welche Entscheidung wäre aus dem Wert zu früh?
Wenn eine Karte klickbar ist, trägt die Aktion einen klaren Button- oder Link-Text. Ein Helper selbst öffnet nur Erklärung und Handbuchkontext.
| Rolle | So lesen | Nicht so lesen |
|---|---|---|
| Statuskarte | Zustand oder Messwert: Datenstatus, Kontostand, offene Positionen, Margin, heutiger P&L. | Nicht automatisch als Aufgabe oder Priorität. Die Aktion steht separat. |
| Entscheidungskarte | Priorisiert den nächsten Arbeitskontext: Daten prüfen, Regel ansehen, Drawdown öffnen, Review abschließen. | Nicht als weitere KPI-Kachel. Erst Begründung lesen, dann genau eine Aktion öffnen. |
| Beleg/KPI | Messwert zur Begründung einer Entscheidung. Immer mit Scope, Kostenbasis, Datenmenge und Regelkontext lesen. | Nicht isoliert optimieren. Eine grüne Zahl kann ein schlechter Prozess sein. |
| Warnhinweis | Grenze der Aussagekraft: kleine Stichprobe, gemischte Quellen, geschätzte Kosten, unklare Zeitbasis oder echtes Risiko. | Nicht dekorativ übergehen. Warnungen kommen vor P&L- und KI-Interpretation. |
| Aktion | Öffnet einen benannten Arbeitsraum oder startet einen klaren Schritt. | Nicht mit Pills, Tags oder reinen Statuslabels verwechseln. |
| Wert | Brauchbare Lesart | Grenze |
|---|---|---|
| P&L | P&L ist historisches Ergebnis im aktuellen Scope: Wirkung, Kosten und Regelbruch-P&L zusammen lesen. | Kein Signal für den nächsten Trade und kein Qualitätsbeweis ohne Drawdown, Kosten und Datenmenge. |
| Drawdown | Drawdown steht vor Rendite. Er zeigt den Rücksetzer vom bisherigen Hoch und damit die Belastung des Prozesses. | Positive P&L-Kacheln sind zweitrangig, wenn der Rücksetzer groß oder regelgetrieben ist. |
| Win-Rate | Anteil gewonnener Trades. Nur mit RRR, Kosten, Verlustgröße und Regelkonformität sinnvoll. | Hohe Trefferquote kann schwach sein, wenn Verluste selten, aber groß sind. |
| Profit Factor | Bruttogewinn geteilt durch Bruttoverlust. Hilft, Ergebnisqualität einzuordnen. | Kein Stabilitätsbeweis bei wenigen Trades oder dominanten Ausreißern. |
| Expectancy | Historischer Durchschnitt pro Trade im Filter. | Keine Prognose für den nächsten Trade. |
| Live-Status | Aktuelle Exposition: offene Positionen, Margin, NAV, unrealisiertes Ergebnis. | Nicht mit abgeschlossener Session-Performance verwechseln. |
Alpha OS liest verschiedene Broker-CSV-Formate. Validierte Pfade sind aktuell OANDA-Transaktionshistorie, CapTrader/IBKR Flex bzw. Activity Statement CSV, FundedElite CSV und Tradovate CSV. Wenn ein Format nicht direkt erkannt wird, versucht der generische CSV-Detektor eine Spaltenzuordnung auf den kanonischen Trade-Datensatz.
Bei OANDA: Konto → Transaktionshistorie → Als CSV exportieren. Bei IBKR/CapTrader: Flex Report oder Activity Statement exportieren. Bei FundedElite und Tradovate: den jeweiligen Trade-Export aus dem Portal verwenden.
Beim Import werden nur abgeschlossene Trades eingelesen. Bereits vorhandene Trades werden dedupliziert — kein doppelter Import, auch wenn du dieselbe CSV mehrfach lädst.
Nach dem Import zeigt die Statusleiste oben: Anzahl importierter, übersprungener und rückgefüllter Trades.
Das Profilfeld Kontogröße wird in der Analyse als Startkapital gelesen. Es ist die Basis für Realisierter P&L %. Die aktuelle Broker-Balance kommt dagegen aus dem Live-Connect und wird als aktuelle Balance beziehungsweise Kontowachstum angezeigt.
Diese Trennung verhindert, dass ein Kontostand von 1.354,94 CHF als Prozentbasis für den realisierten P&L verwendet wird, wenn das eigentliche Einstiegskapital 1.000 CHF war. Bei fehlendem Startkapital zeigt Alpha OS keine scheinbar exakte Renditebasis, sondern fordert das Setzen des Startkapitals bzw. markiert eine abgeleitete Periodenbasis.
FundedElite und Tradovate sind als historische Importpfade vorbereitet. Sie liefern abgeschlossene Trades in den gemeinsamen Alpha-OS-Datensatz und funktionieren damit für KPIs, Compliance, Verhalten, Drawdown und Reports.
Diese Pfade sind keine Live-Verbindungen. Offene Positionen, Margin, Auto-Sync, MFE/MAE aus Broker-Candles und brokerseitige Ordervorschauen sind dort nicht automatisch verfügbar. Der Datenstatus markiert solche Anreicherungen als nicht erforderlich statt als offene OANDA-Lücke.
Der Offline-/Fallback-Import darf Nicht-OANDA-Dateien nicht als OANDA deklarieren. Nicht erkannte CSVs werden abgewiesen; erkannte FundedElite- und Tradovate-Dateien laufen über ihre eigenen Importpfade und erscheinen in der Datenbasis als CSV-Quelle, nicht als OANDA Live.
CapTrader nutzt für programmatischen Zugriff die Interactive-Brokers-Infrastruktur. Eine Live-Anbindung läuft daher nicht wie OANDA direkt per REST-API, sondern über eine laufende Trader Workstation (TWS) oder IB Gateway mit aktivierter Socket-API.
Alpha OS unterstützt CapTrader/IBKR aktuell als kontrollierten Pilotpfad: Im Einstellungsdialog können Broker, Host, Port und Client-ID gespeichert und der Gateway-Socket getestet werden. Ein erfolgreicher Socket-Test bedeutet nur, dass TWS/IB Gateway erreichbar ist; er aktiviert noch keinen Live-Sync und keinen Broker-Verified-Status.
Historische Trades können per IBKR Flex Report oder Activity Statement CSV importiert werden. Der Import normalisiert STK-, CASH- und CFD-Zeilen in denselben kanonischen Trade-Vertrag wie die anderen CSV- und API-Quellen.
Live-Daten wie Kontostand, offene Positionen, Margin und Tages-P&L bleiben bis zur echten Pilotvalidierung bewusst gegated.
OANDA ist aktuell der vollständigste Live-Pfad. Das Broker- und Datenquellen-Setup liegt im Analyse-Arbeitsraum unter Datenquellen beziehungsweise im Setup-Einstieg aus dem Cockpit. Dort kannst du Account-ID und Broker-API-Key hinterlegen. Alpha OS zieht dann geschlossene Trades direkt über die OANDA v20 REST-API — kein CSV-Export nötig.
Wichtig: OANDA Live-Import bedeutet Read-only-Datenzugriff. Alpha OS liest Kontostand, offene Positionen oder geschlossene Trades, sofern der Modus freigegeben ist. Alpha OS sendet darüber keine Orders und verändert keine Brokerpositionen.
Berechtigungsstatus: Im Datenquellen-Dialog wird jede Quelle als CSV-only, Read-only API oder Write-fähig blockiert gekennzeichnet. Read-only API heißt: Account-, Trade-, Transaktions-, Margin-/NAV-, Candle- und, falls vom Broker read-only verfügbar, Pending-Order-Reads. Nicht genutzt werden Order erstellen, Order ändern, Order stornieren, Position schließen oder Brokerkonto beschreiben.
Sync importiert die neuesten geschlossenen Trades. Alle importieren lädt die komplette Handelshistorie des Accounts seitenweise nach.
Beim OANDA-Import werden zusätzlich gespeichert: Instrument, Long/Short-Richtung, Lots, Entry-Preis, Exit-Preis, Open/Close-Zeit, realisiertes P&L, Financing und OANDA-Trade-ID. Diese Felder sind die Basis für MFE/MAE, Haltedauer, Zeitfenster und Spread-Schätzung.
Live- und Practice-Accounts werden unterstützt. Die Umgebung wird anhand der Account-ID automatisch erkannt. In Alpha-Testwellen ist OANDA-Live-Read standardmäßig deaktiviert; Tester nutzen Demo-, CSV- oder Paper-Daten, außer ein separater Read-only Broker Pilot wurde dokumentiert freigegeben.
Warum Pending Orders lesen, aber nicht senden? Alpha OS soll brokerübergreifend ein Kontroll- und Audit-System bleiben. Eine Order aus Alpha OS heraus zu senden würde für jeden Broker eigene Haftungs-, Audit-, Fehlerfall- und Freigabelogik erfordern. Deshalb darf Alpha OS geplante oder offene Broker-Orders nur als Datenobjekt lesen und im Tradecheck bewerten; das Erstellen, Ändern oder Löschen bleibt bewusst in der Broker-Plattform.
Alle importierten Trades werden auf ein einheitliches Format gebracht: Richtung als Long oder Short, Wochentage als Montag bis Sonntag, P&L in Kontowährung, Lotgröße numerisch und Zeitstempel als Datum mit Uhrzeit.
Diese Normalisierung ist entscheidend, weil fast alle Charts darauf aufbauen: Long/Short-Vergleich, Wochentagsperformance, Zeitfenster, Kombinationsmatrix, Top-Trades, KI-Kontext und Drawdown. Wenn ein Feld fehlt, wird der Trade nicht verworfen, aber einzelne Spezialanalysen wie MFE/MAE oder Spread-Schätzung können dann leer bleiben.
Die Filterleiste oben bietet Schnellauswahl-Buttons: 1T · 1W · 1M · 3M · 6M · 1J · Alle. Ein Klick setzt Von/Bis auf den jeweiligen Zeitraum und aktualisiert sofort alle Charts und KPIs.
Alternativ können Von- und Bis-Felder manuell befüllt werden. Alle zeigt wieder den gesamten importierten Datenbestand. Die Datumseingaben werden beim Laden automatisch auf den tatsächlichen Trade-Bereich gesetzt.
Die Analyse zeigt die Datenbasis im Kontrollbereich Überblick als einklappbare Zeile mit vier Detailfeldern: Quelle, Scope, Kostenbasis und Regeln. Die Zeile ersetzt die frühere Header-Setup-Leiste und macht die Aussagekraft der aktuellen Analyse sichtbar, ohne die Navigation zu überladen.
Die Karte enthält zwei direkte Aktionen: Datenquellen öffnet die Import-/Broker-Einstellungen, Regeln springt in den Compliance-Tab. Sie ist damit Kontext und Einstiegspunkt, aber kein zusätzliches Navigationsmenü.
Alle Quellen werden in ein gemeinsames Trade-Format normalisiert. Dadurch können OANDA-Trades, FundedElite-/Tradovate-CSV, CapTrader/IBKR-Flex-Imports und weitere erkannte CSV-Imports in denselben KPIs und Charts landen. Alpha OS unterscheidet dabei zwischen Rohdaten, normalisierten Feldern und berechneten Analysefeldern.
| Feldgruppe | Typische Felder | Wofür sie genutzt wird |
|---|---|---|
| Identität | Broker, Quelle, Account-ID, Import-Batch, externe Trade-ID | Deduplizierung, Brokerfilter, Datenstatus, Backfill und Sync-Historie. |
| Zeit | Trade-Datum, Open-Zeit, Close-Zeit, Stunde, Wochentag, Zeitzone, Zeitbasis | Zeitraumfilter, Tages-P&L, Stundenchart, Wochentagschart, Revenge-/Cooldown-Prüfung und Compliance-Zeitfenster. |
| Trade | Instrument, Richtung, Lots, Units, Entry, Exit, Haltedauer | Long/Short-Split, Instrument-Scope, Positionsgröße, MFE/MAE, Exit-Qualität und Tradecheck-Prüfung. |
| Ergebnis | Realisierter P&L, Kommission, Financing, explizite Kosten, Netto-P&L | KPIs, Equity-Kurve, Profit Factor, Erwartungswert, Regelbruch-P&L und Reports. |
| Anreicherung | MFE, MAE, Ordertyp, geschätzter Spread, Backfill-Metadaten | Exit-Analyse, Kostenoptimierer, Datenqualitätsstatus und fortgeschrittene Verhaltensanalyse. |
Jede Zahl im Analysebereich gilt nur für den aktiven Scope. Der Scope besteht mindestens aus Zeitraum und Datenquelle; je nach Datenlage kommen Broker, Instrument, Account oder Importquelle hinzu. Wenn sich der Scope ändert, müssen KPIs, Charts, Compliance, KI-Insights und Reports neu gelesen werden.
Ein Beispiel in der Datenbasis-Karte: 07.04.26 bis 06.05.26 · 83 Trades · OANDA · 3 Instrumente bedeutet nicht, dass Alpha OS nur drei Datenpunkte hat. Es bedeutet: Im aktuellen Zeitraum liegen 83 abgeschlossene Trades aus der Quelle OANDA vor, verteilt auf drei verschiedene Instrumente. Diese Scope-Zeile ist Kontext, nicht Ergebnisbewertung.
Realisierter P&L ist das Ergebnis, das der Broker für den geschlossenen Trade liefert. Explizite Kosten sind separate Felder wie Kommissionen, Fees oder negative Financing-Kosten. Wenn solche Kosten separat vorliegen, berechnet Alpha OS daraus Netto-P&L nach expliziten Kosten.
Bei OANDA ist der Spread in der Ausführung bereits im realisierten P&L enthalten. Alpha OS zeigt eine geschätzte historische Spreadbelastung separat, zieht sie aber nicht noch einmal vom P&L ab. So bleibt die Analyse konsistent und vermeidet doppelte Kostenabzüge.
Rendite-% im Überblick verwenden das hinterlegte Startkapital aus dem Profil als Basis. Die aktuelle Broker-Balance wird separat für Kontowachstum verwendet und überschreibt das Startkapital nicht. Beispiel: Startkapital 1.000 CHF, realisierter P&L 390 CHF = +39,0% P&L auf Startkapital; aktuelle Balance 1.354,94 CHF = +35,5% Kontowachstum.
Eine Regel ist nur dann aussagekräftig, wenn sie wirklich Teil deines Trading-Plans ist. Alpha OS bewertet aktive Regeln gegen abgeschlossene Trades und zeigt, welche Trades gegen welche Regel verstoßen haben. Ein profitabler Regelbruch bleibt ein Regelbruch; ein Verlusttrade kann regelkonform sein.
Die Regelbasis beeinflusst Cockpit, Compliance-Tab, Tradecheck, Wochenreport, Regelvorschläge und Prop-Firm-Kontext. Deshalb ist das Regelwerk kein optionales Extra, sondern die Verbindung zwischen Analyse und nächster Handlung.
Live-Status wird in den App-Kontexten und im Cockpit angezeigt, sobald eine unterstützte Live-Verbindung aktiv ist. Er zeigt je nach Broker Balance, offenen P&L, NAV, offene Positionen und den Sync-Status in der Kontowährung.
Ein Live- oder Sync-Hinweis bedeutet Read-only-Datenzugriff. Globale Account-Aktionen liegen im Konto-Menü; Broker- und Import-Einstellungen liegen im Datenquellen-Dialog der Analyse beziehungsweise im Cockpit-Setup-Einstieg.
Nach jedem OANDA-Import (Sync oder Alle importieren) startet Alpha OS automatisch die Anreicherung für neu importierte oder rückgefüllte Trades. Dazu gehören MFE/MAE aus Candle-Daten und eine geschätzte Spreadkosten-Berechnung aus Bid/Ask-Daten.
Trades, die per CSV importiert wurden und noch keine Entry-/Exit-Preise haben, werden beim nächsten OANDA-Import rückwirkend mit Einstiegspreis, Ausstiegspreis, Zeitstempeln und OANDA-Metadaten angereichert (Backfill).
Der Datenstatus unterscheidet inzwischen klar zwischen vollständig, offen, blockiert und nicht erforderlich. Nicht-OANDA-Trades zählen nicht als offene OANDA-Anreicherungslücke. Wenn Entry-/Exit-Preise fehlen, empfiehlt Alpha OS den Vollimport; wenn MFE/MAE, Ordertyp oder Spread-Schätzung fehlen, startet die passende Anreicherung.
Der Risk-Monitor zeigt offene Positionen bei aktiver unterstützter Live-Verbindung nach dem letzten Sync: Instrument, Richtung, Lots, aktueller unrealisierter P&L und verwendete Margin.
Zusätzlich werden Konto-Level-Metriken angezeigt, sofern der verbundene Broker sie liefert: verfügbare Margin, Margin-Nutzung in %, Net Asset Value (NAV), heutiger realisierter P&L und Closeout-/Liquidationsrisiko. Der Tages-P&L wird über den lokalen Kalendertag berechnet, nicht durch einen einfachen Zeitstempel-Vergleich.
Aktuell ist dieser Live-Datenumfang für OANDA produktiv nutzbar. CapTrader/IBKR ist als Socket-Pilot vorbereitet, aber Live-Konto-, Positions-, Margin- und Tages-P&L-Daten sind erst nach Pilotvalidierung als Produktversprechen freigegeben.
Compliance ist die Abweichung zwischen deinem definierten Trading-Plan und deinem tatsächlichen Verhalten. Ein profitabler Trade kann trotzdem ein Regelbruch sein, wenn er außerhalb deines Plans lag. Ein Verlusttrade kann regelkonform sein, wenn Setup, Risiko und Zeitfenster gepasst haben.
Genau deshalb ist diese Engine ein Hauptfeature: Sie trennt Ergebnisqualität von Prozessqualität. Erst wenn beides getrennt gemessen wird, erkennst du, ob du ein System hast oder nur einzelne Gewinne.
Basisregeln sind harte quantitative Grenzen: maximale Trades pro Tag, Stop nach N Verlusten, nicht vor/nach einer Uhrzeit und maximaler Tagesverlust. Diese Regeln lassen sich direkt aus den Trade-Daten berechnen.
Auto-Regeln sind der Premium-Ausbau: Wochenlimits, maximale Lotgröße, Cooldown nach Trades, maximale Haltedauer, Drawdown-Stopp, Rolling-Winrate und Segment-Winrate-Guard. Sie machen aus Compliance eine laufende Systemkontrolle statt eine einzelne Checkliste.
Segment-Winrate-Guard ist eine Kombinationsregel: Ein Zeitfenster wie 09-13h wird nur freigegeben, wenn die historische Winrate im Segment bei ausreichender Mindestdatenbasis über der Schwelle bleibt. Dadurch kann ein Regelkandidat wie „Prüfe 09-13h, wenn die historische Segment-Winrate unter 50% sinkt“ messbar geführt werden.
Qualitative Regeln sind Selbstverpflichtungen wie Setup-Check, News-Filter, kein Revenge-Trade, kein Trade ohne Plan. Sie werden als aktives Regelwerk geführt und können im Report sichtbar gemacht werden, auch wenn nicht jede davon automatisch beweisbar ist.
Jede quantitative Regelkarte zeigt Verstöße, Anteil, Winrate, P&L und eine aufklappbare Liste der betroffenen Trades. So ist sichtbar, welche konkreten Trades eine Regel verletzt haben und ob der Bruch Geld gekostet oder nur Prozessqualität verschlechtert hat.
Der Compliance-Trend zeigt Wochen-Snapshots, sobald Daten vorhanden sind. Ohne Snapshots wird kein leerer Chart dargestellt; der Button Snapshots aktualisieren erzeugt den aktuellen Verlauf.
Tradecheck ist ein Pre-Trade-Validator: Du gibst deinen geplanten Trade ein (Instrument, Richtung, Lot-Größe, Einstieg, SL, TP) — und Alpha OS prüft, ob dieser Trade-Typ zu historisch auffälligen Mustern in deinen Daten passt.
Das Ziel ist nicht, den Trade zu verbieten oder freizugeben, sondern die Zahlen deiner eigenen Historie vor deiner eigenständigen Entscheidung sichtbar zu machen. Alpha OS nimmt keine Orders an, leitet keine Orders weiter und führt keine Orders aus. Der Screen besitzt keine Broker-Write-Funktion zum Erstellen, Ändern, Stornieren oder Schließen von Orders.
1. Zeitfenster-Check: Liegt die aktuelle Uhrzeit in einem historisch besseren oder schwächeren Segment im aktuellen Datensatz? Basiert auf deinem stundengenauen Gewinnrate-Chart. Aktive Segment-Winrate-Regeln prüfen zusätzlich historische Trades im konfigurierten Zeitfenster, Mindestdatenbasis und Winrate-Schwelle.
2. Stop-Loss-Analyse: Ist dein SL im Verhältnis zur historischen Volatiliät des Instruments plausibel? Trades ohne SL werden gesondert markiert.
3. Spread-Warnung: Wie stark belastet der aktuelle Spread das geplante Chance/Risiko-Ziel? Besonders relevant bei engen Zielen.
Wenn der geplante Trade einem historisch auffälligen Verlustmuster entspricht (z.B. Short nach 17 Uhr, kein SL, hohes Spread/Ziel-Verhältnis), erscheint das Warning-Modal vor deiner externen Broker-Aktion.
Das Modal zeigt: historische Trefferquote vergleichbarer Trades, historische Durchschnitts-P&L dieser Kategorie und einen hypothetischen Betrag auf Basis historischer Vergleichsdaten. Es ist keine Prognose für den geplanten Trade.
Der tiefere Zielzustand ist: Alpha OS prüft einen beabsichtigten Trade genau dann, wenn er als Plan dokumentiert wird. Dafür gibt es den Pre-Trade-Endpoint im Compliance-System. Er nimmt Instrument, Richtung, Broker, Ordertyp, Uhrzeit, Lots, Entry, Stop Loss, Take Profit, Risikobetrag und optional Prop-Firm-Kontext entgegen.
Hauptflow bleibt der manuelle Quick-Check: Du dokumentierst den geplanten Trade in Alpha OS, prüfst Regeln, Risiko und Kontext und führst eine mögliche Order weiterhin selbst in der Broker-Plattform aus. Das gilt besonders für Market Orders, weil sie beim Broker sofort ausgeführt werden und nicht sinnvoll als Pending-Objekt abgeholt werden können.
Die Prüfung ist bewusst ein Soft Gate: Alpha OS warnt, dokumentiert und verlangt bei Bedarf eine bewusste Übersteuerung. Der Endpoint ist ausschließlich ein Prüf- und Dokumentations-Endpoint. Er erzeugt keine Order, verändert keine Order, storniert keine Order, schließt keine Position und übermittelt keine Order an Broker.
Jede Prüfung kann als Audit-Event gespeichert werden. Wenn ein Nutzer eine Warnung übersteuert, wird auch der Override-Grund dokumentiert. Damit wird sichtbar, welche Regeln im Live-Moment bewusst gebrochen wurden.
Wenn du bei einem angebundenen Broker eine Pending Order anlegst, kann Alpha OS sie als read-only Datensatz in den Tradecheck holen: Instrument, Richtung, Ordertyp, Größe, Entry, Stop Loss, Take Profit, Broker, Account und Zeitkontext. Alpha OS bewertet diesen Plan gegen Datenbasis, Regeln, Kosten- und Risikokontext und protokolliert das Ergebnis.
Dieser Pending-Order-Sync ist ein optionaler Zusatzpfad, nicht der Hauptworkflow. Viele Trader arbeiten fast nur mit Market Orders; deshalb bleibt der manuelle Tradecheck der robuste Standard. Pending Orders helfen nur dort, wo der Trader sowieso mit Limit- oder Stop-Orders in der Broker-Plattform plant.
Der Grund für diesen Ablauf ist bewusst: Alpha OS soll die Entscheidung kontrollieren und dokumentieren, aber nicht selbst zum ausführenden Broker-Werkzeug werden. So bleibt der Prozess auch dann sauber, wenn später mehrere Broker angebunden sind. Jeder Broker kann andere Ordertypen, Storno-Regeln, Fehlerfälle und Berechtigungen haben; die Broker-Plattform bleibt deshalb der einzige Ort, an dem Orders erstellt, geändert oder gelöscht werden.
Wenn der Tradecheck grün ist, entsteht ein Audit-Log: Diese Pending Order wurde vor der Ausführung gegen Regeln und Datenbasis geprüft. Wenn der Check gelb oder rot ist, zeigt Alpha OS den Grund. Die Konsequenz bleibt bei dir: Order im Broker beibehalten, dort anpassen oder dort löschen. Alpha OS löscht sie nicht automatisch.
Nach der Ausführung kann Alpha OS den echten Trade wieder einlesen und gegen den vorherigen Tradecheck matchen. Dadurch wird nachvollziehbar, ob ein Trade vorher sauber geprüft, trotz Warnung genommen oder bewusst gestoppt wurde. Market Orders bleiben Sonderfall: weil sie sofort ausgeführt werden, sind sie ohne vorherigen Quick-Check eher Post-Trade-Audit als Pre-Trade-Gate.
Der Überblick beantwortet zuerst die Frage, ob du der aktuellen Auswertung überhaupt trauen kannst. Deshalb steht oben nicht sofort ein Chart, sondern der erste Aha-Moment und die Datenbasis-Zeile: Quelle, Scope, Kostenbasis und Regelstatus. Diese vier Punkte entscheiden, ob die folgenden Zahlen echte Diagnose sind oder nur ein unvollständiger Import.
Equity-Kurve: Die Equity-Kurve zeigt den chronologisch kumulierten P&L des aktuellen Filters. Sie ist kein Broker-Kontostand, sondern die P&L-Spur der importierten und gefilterten Trades. Steigt sie gleichmäßig, ist das System im Scope stabil. Seitwärtsphasen zeigen, dass Aufwand ohne Fortschritt entsteht. Tiefe Rücksetzer zeigen, wann Drawdown und Regelbrüche geprüft werden müssen.
Täglicher P&L: Der Balkenchart verdichtet alle Trades eines Tages. Er zeigt, ob dein Ergebnis aus vielen soliden Tagen kommt oder von wenigen Extremtagen getragen wird. Ein einzelner großer Gewinntag kann eine schwache Grundverteilung verdecken; ein einzelner großer Verlusttag kann eine ansonsten brauchbare Woche dominieren.
Monatsverlauf und Kalender: Monatsverlauf und P&L-Kalender zeigen Konsistenz. Der Monatsverlauf ist für Trendfragen da: Wird es besser, schlechter oder nur volatiler? Der Kalender ist für Rhythmusfragen da: Gibt es Cluster an bestimmten Tagen oder Phasen? Beide Elemente sind bewusst im Überblick, weil sie die grobe Orientierung liefern, bevor du in einzelne Ursachen gehst.
Workflow: Wenn der Überblick schon auffällig ist, spring nicht sofort zu Empfehlungen. Erst klären: Ist die Datenbasis vollständig? Ist die Kostenlogik richtig? Kommt das Ergebnis aus einem echten Muster oder aus einem Ausreißer? Danach Performance und Drawdown lesen.
Der Performance-Tab trennt Ergebnisqualität von Verhalten. Hier geht es nicht darum, warum du etwas getan hast, sondern was das System im betrachteten Scope produziert hat: Erwartungswert, Trefferquote, Profit Factor, RRR, Kelly-Richtwert, Einzelverluste und Gewinn-/Verlustserien.
Erwartungswert-Analyse: Die Formel macht sichtbar, ob dein Edge aus hoher Trefferquote, großem durchschnittlichem Gewinn oder kleinen Verlusten kommt. Ein positiver P&L reicht nicht, wenn der Erwartungswert pro Trade schwach ist oder nur durch einen Ausreißer gerettet wurde.
P&L-Verteilung: Das Histogramm zeigt, ob deine Trades breit und gesund verteilt sind oder ob wenige Extremwerte alles bestimmen. Viele kleine Gewinne und wenige große Verluste deuten auf ein Risikoasymmetrie-Problem. Wenige sehr große Gewinne bei vielen kleinen Verlusten können funktionieren, brauchen aber Disziplin und ausreichend Stichprobe.
Long vs. Short: Der Richtungsvergleich zeigt, ob Long- und Short-Trades unterschiedlich stark sind. Er darf nicht zu schnell als Regel gelesen werden. Erst wenn beide Seiten genug Trades haben und der Unterschied nicht nur ein einzelner Top-Trade ist, kann daraus eine echte Richtungsregel entstehen.
Positions-Sizing: Die Sizing-Analyse vergleicht Lot-Größen bei Gewinnern und Verlierern. Wenn Verlust-Trades im Schnitt größer sind als Gewinn-Trades, ist das kein Chartdetail, sondern ein konkreter Regelkandidat: Max-Lot, Sizing nach Setup-Qualität oder Reduktion nach Verlusten.
Peer-Benchmarking: Der Peer-Vergleich ordnet deine Werte gegen aggregierte Alpha-OS-Nutzer ein. Er ist kein Ranking und keine Ausrede, sondern ein Kalibrierungswerkzeug: Wo bist du relativ stark, wo fällst du gegen den Median ab, und welche Kennzahl ist wirklich außergewöhnlich?
Top 5 Gewinner und Verlierer: Diese Tabellen sind Diagnosewerkzeug, keine Strategie. Sie zeigen die Trades, die das Ergebnis am stärksten ziehen. Lies sie zusammen mit Regelbrüchen, Uhrzeit, Richtung und Lot-Größe. Wenn die Top-Verlierer alle ähnlich aussehen, gehört dieses Muster in Regeln & Review.
Der Drawdown-Tab beantwortet nicht nur, wie viel du verloren hast, sondern wie sich Verlustphasen anfühlen und wie lange das System braucht, um sich zu erholen. Das ist entscheidend, weil viele Trader nicht am Erwartungswert scheitern, sondern an der psychologischen Last einer langen Underwater-Phase.
Drawdown-Kurve: Die Kurve zeigt den Abstand der Equity zum letzten Hochpunkt. Null bedeutet neues Hoch. Alles darunter ist Underwater. Eine kurze scharfe Delle ist anders zu bewerten als eine lange flache Phase, in der das Konto nicht mehr vorankommt.
Equity vs. High-Water-Mark: Dieser Chart legt aktuelle Equity und bisheriges Hoch übereinander. Die Lücke zwischen beiden ist der nicht aufgeholte Schaden. Er zeigt, ob du nach Verlusten sauber regenerierst oder ob du lange in einer Erholungsphase festhängst.
Nach-Verlust-Analyse: Die Verlustserien-Auswertung zeigt, was nach einem, zwei oder mehreren Verlusten passiert. Wenn die Trefferquote nach Verlustserien deutlich fällt, ist das ein Verhaltensthema mit direkter Risikorelevanz: Pause nach N Losses, Tageslimit oder geringere Positionsgröße.
Drawdown-Ereignisse: Die Ereignisliste macht Verlustphasen konkret: Start, Tiefpunkt, Dauer, Erholung. Das ist nützlich für Reviews, weil du nicht nur einen Max-DD-Wert siehst, sondern die betroffenen Zeiträume untersuchen kannst.
Workflow: Drawdown wird vor Verhalten gelesen, weil Risiko die Priorität setzt. Wenn der Drawdown akzeptabel ist, kann Verhalten optimiert werden. Wenn der Drawdown zu tief oder zu lang ist, müssen zuerst Verlustbegrenzung, Sizing und Stop-Regeln geprüft werden.
Der Verhalten-Tab sucht nach Mustern, die nicht im Markt liegen, sondern in deinem Ablauf: zu schnelles Nachlegen, zu langes Halten von Verlierern, impulsive Re-Entries, Overtrading oder schlechte Exit-Disziplin. Hier wird Performance in Verhalten übersetzt.
Haltedauer-Asymmetrie: Der Vergleich von Gewinner- und Verlierer-Haltedauer zeigt den Dispositionseffekt. Wenn Gewinner schnell geschlossen und Verlierer lange gehalten werden, ist das kein Stil, sondern ein Prozessrisiko. Eine harte Exit-Regel ist nicht immer die richtige Antwort; oft reicht ein Review-Trigger nach der typischen Gewinner-Haltedauer.
Trade-Häufigkeit nach Ergebnis: Der Gap-Chart misst, wie lange du nach Gewinn oder Verlust bis zum nächsten Trade wartest. Kurze Abstände nach Verlusten sind ein Revenge-Hinweis. Entscheidend ist nicht nur die Geschwindigkeit, sondern ob diese Trades schlechter performen.
Revenge Trading: Die Revenge-Karte vergleicht schnelle Re-Entries nach Verlusten mit geduldigeren Trades. Wenn die Win Rate oder der P&L deutlich schlechter ist, entsteht daraus ein klarer Regelkandidat: Cooldown, Pause nach Verlust oder Pflicht-Check im Tradecheck.
Trade-Sequenz und Overtrading: Die Sequenz macht Serien sichtbar. Overtrading zeigt, ob bestimmte Tage oder Phasen zu viele Trades enthalten. Beides ist für Prop-Firm- und Risikokonten besonders wichtig, weil viele kleine Prozessfehler zusammen denselben Schaden erzeugen wie ein einzelner großer Fehler.
Exit- & Entry-Qualität: MAE/MFE, Exit-Score, Haltedauer-Scatter und Haltedauer-Verteilung liegen hier, weil sie Ausführung bewerten. MFE zeigt liegengelassenes Potenzial; MAE zeigt, wie viel Gegenlauf du toleriert hast. Diese Analyse ist nur so gut wie die Candle-Anreicherung der Trades.
Der Muster-Tab sucht nicht nach einem einzelnen magischen Faktor. Er kombiniert Zeit, Richtung, Lot-Größe, Kosten und Re-Entry-Kontext. Genau dort entsteht oft die echte Information: Nicht „Long ist gut“, sondern „Long in einem bestimmten Zeitfenster mit normaler Lot-Größe und ohne Revenge-Kontext war stark“.
Kostenoptimierung: Die Kostenanalyse sitzt hier, weil Kosten ein Muster verstärken oder zerstören können. Sehr kurze Trades, hohe Frequenz und kleine Ziele können trotz guter Trefferquote unattraktiv werden, wenn Spread oder Kommission zu viel vom Brutto-P&L aufbrauchen.
Ex-post-Gruppenvergleich: Der Szenariovergleich zeigt historische Gruppen: aktueller P&L, bestes Zeitfenster, ohne schnelle Re-Entries und kombinierte Filtergruppe. Das ist keine Prognose. Es zeigt nur, welche historischen Trades in einer Gruppe lagen und wie diese Gruppe abgeschnitten hat.
Tageszeit und Wochentage: Diese Charts liegen nicht mehr in Performance, weil sie keine reine Ergebnisqualität sind, sondern Kontextmuster. Sie helfen zu entscheiden, ob ein Zeitfenster als Review-Regel taugt oder ob die Stichprobe zu dünn ist.
Zeit x Richtung, Lot x Zeit, Rache x Kontext: Diese Matrix-Charts zeigen Kombinationen. Eine einzelne schwache Zelle reicht nicht für eine Regel. Interessant wird es, wenn genug Trades in der Zelle liegen, der Unterschied zum Durchschnitt deutlich ist und der Befund auch in Top-Verlierern, Drawdown oder Compliance wieder auftaucht.
Filter-Kaskade und Goldene Regel: Die Kaskade zeigt, wie sich Edge verändert, wenn Filter nacheinander angewendet werden. Die Goldene Regel ist der stärkste beobachtete Filterkandidat, nicht automatisch ein neues Gesetz. Vor dem Übernehmen muss geprüft werden, ob die Stichprobe groß genug ist und ob der Filter zum Trading-Plan passt.
Regeln & Review ist der Kontrollraum. Hier wird nicht nur angezeigt, ob du Geld verdient hast, sondern ob du deinen Plan eingehalten hast. Das ist bewusst getrennt von Performance: Ein profitabler Regelbruch kann kurzfristig gut aussehen und trotzdem ein gefährliches Verhalten belohnen.
Compliance-KPIs: Die Kennzahlen zeigen Gesamtcompliance, aktive Regeln, Regelbruch-P&L und die schwächste Regel. Lies diese Zahlen immer gegen den Scope: Ein kurzer Zeitraum kann extrem wirken, ein längerer Zeitraum zeigt eher Systemqualität.
Compliance-Trend: Der Trend zeigt, ob Disziplin über Wochen besser oder schlechter wird. Er ist ein Prozesschart, kein P&L-Chart. Eine steigende Compliance bei fallender Performance kann bedeuten, dass Regeln zu eng oder falsch formuliert sind. Fallende Compliance bei steigender Performance kann bedeuten, dass das System Glück belohnt.
Regelauswertung: Jede Regelkarte zeigt Brüche, Anteil, Win Rate, P&L und betroffene Trades. Wichtig ist die Trennung zwischen häufigster Regelverletzung und teuerster Regelverletzung. Die häufigste Regel ist ein Prozessproblem; die teuerste Regel ist ein Risikoproblem.
Tradecheck-Journal: Das Journal zeigt Pre-Trade-Checks und bewusste Overrides. Damit wird sichtbar, ob Regeln erst im Nachhinein bewertet werden oder wirklich vor dem Trade wirken.
Reports und Regelvorschläge: Compliance Report, KI-Report und Regelvorschläge gehören hier zusammen, weil sie aus Analyse konkrete Regelarbeit machen. Ein Vorschlag wird nicht blind übernommen. Er wird als Kandidat geprüft, aktiviert, gespeichert und später gegen neue Trades gemessen.
Nächster Review-Schritt ist absichtlich kein weiterer Analyse-Tab. Dieser Bereich soll aus den Befunden eine konkrete Prozessrichtung ableiten: Welche Regel wird angepasst, welcher Check kommt in den Tradecheck, welche Datenbasis muss verbessert werden, oder welcher Befund ist noch zu schwach für eine Review-Entscheidung?
Keine Anlageberatung: Ein Review-Schritt ist eine Prozessaktion in Alpha OS, nicht die Empfehlung, ein Finanzinstrument zu kaufen, zu verkaufen, zu halten oder eine Position zu verändern.
KI-Einordnungen: Die KI-Texte müssen gegen die sichtbaren Charts lesbar bleiben. Sie sollen keine neue Wahrheit erfinden, sondern die wichtigsten Auffälligkeiten aus Überblick, Performance, Drawdown, Verhalten, Muster und Regeln priorisieren.
Gute nächste Aktion: Eine gute Aktion ist klein, messbar und prüfbar. Beispiel: „Maximal 3 Trades pro Tag für zwei Wochen aktivieren“ ist besser als „disziplinierter handeln“. „Cooldown nach Verlust auf 30 Minuten setzen“ ist besser als „kein Revenge Trading mehr“.
Wann nichts übernehmen: Wenn ein Chart nur eine kleine Stichprobe zeigt, wenn ein Ausreißer die Kennzahl dominiert oder wenn die Datenbasis unklar ist, ist die richtige nächste Aktion nicht eine neue Regel, sondern Daten prüfen oder weiter beobachten.
Die Überblick-Charts sind die erste Plausibilitätsprüfung. Sie zeigen nicht die tiefste Ursache, sondern ob der betrachtete Zeitraum, die Kostenbasis und die grobe P&L-Spur sinnvoll aussehen. Wenn hier schon etwas unstimmig ist, sollte keine Regel aus einem Detailchart abgeleitet werden.
| Chart / Element | Frage | Lesart | Grenze / Aktion |
|---|---|---|---|
| Erster Aha-Moment | Was ist die wichtigste Auffälligkeit im aktuellen Scope? | Alpha OS hebt einen konkreten Befund hervor, z. B. Kostenanteil, Zeitfenster, Regelbruch oder Datenproblem. Der Text ist ein Startpunkt, kein finales Urteil. | Den Befund im passenden Detailtab verifizieren. Nicht direkt eine Regel aus nur einem Hinweis bauen. |
| Datenbasis-Zeile | Welche Daten, Kostenlogik und Regeln liegen der Analyse zugrunde? | Zeigt Quelle, Zeitraum, Broker/Instrument, Kostenbasis und aktives Regelwerk. Diese Angaben bestimmen, ob Charts miteinander vergleichbar sind. | Bei unklarer Quelle, falscher Zeitzone oder fehlender Kostenbasis zuerst Daten verbinden oder Import korrigieren. |
| KPI-Leiste | Wie sieht das Ergebnis in einer Zeile aus? | P&L, P&L %, Win Rate, Profit Factor, Erwartungswert und Kosten zeigen das Gesamtbild. Die Werte sind bewusst grob, damit Auffälligkeiten schnell sichtbar werden. | KPIs nie isoliert lesen. Ein hoher Profit Factor mit wenigen Trades oder ein positiver P&L aus einem Ausreißer ist noch keine stabile Strategie. |
| Equity-Kurve | Wächst das Konto im Scope stabil? | Chronologisch kumulierter P&L. Rücksetzer sind normal; lange Seitwärtsphasen, scharfe Brüche oder fehlende neue Hochs zeigen Systemstress. | Bei Brüchen gegen neue Hochs: Drawdown, Regelbruch-P&L und Top-Verlierer prüfen. |
| DAX-Benchmark auf Equity | Schlägt aktives Trading den passiven Vergleich? | Deine Performance wird gegen DAX-Buy-and-Hold im selben Zeitraum gelegt, sofern Benchmarkdaten verfügbar sind. | Nur über längere Zeiträume sinnvoll. Kurzfristige Alpha-Werte können Zufall oder Timing-Effekt sein. |
| Täglicher P&L | Welche Tage treiben Ergebnis oder Schaden? | Grüne Balken sind Gewinntage, rote Balken Verlusttage. Die Balken zeigen, ob das Ergebnis breit verteilt ist oder von wenigen Tagen abhängt. | Ausreißer zuerst in Top-Trades, Compliance und Drawdown prüfen. |
| Monatsverlauf | Verbessert oder verschlechtert sich das System über Zeit? | Zeigt P&L und Trend nach Monat. Hilft zu erkennen, ob eine Strategie stabiler wird oder nur einzelne Phasen stark waren. | Monatswerte nicht mit zu kurzen Teilperioden überinterpretieren. Bei Trendbruch den Scope enger analysieren. |
| P&L-Kalender | Gibt es rhythmische Cluster im Trading? | Kalendertage werden farblich nach Tages-P&L markiert. Er zeigt Konsistenz, Pausentage, Verlustcluster und einzelne Extremtage. | Kalender ist Orientierung. Für Regeln immer mit Zeitfenster, Wochentag, Drawdown und Verhalten abgleichen. |
Performance-Charts beschreiben die Ergebnisqualität. Sie sollen zeigen, ob der Edge mathematisch plausibel ist, welche Ergebnisverteilung dahinterliegt und ob Richtung, Sizing oder Peer-Vergleich Auffälligkeiten zeigen. Kontextmuster wie Tageszeit und Wochentag liegen bewusst im Muster-Tab.
| Chart / Element | Frage | Lesart | Grenze / Aktion |
|---|---|---|---|
| Performance-KPIs | Ist das Ergebnis rechnerisch tragfähig? | Brutto-P&L, Expectancy, RRR, Kelly, Gewinnserie und Max-Einzelverlust zeigen die Ergebnismechanik. Zusammen zeigen sie, ob das System robust oder fragil wirkt. | Kelly ist ein Richtwert, keine automatische Positionsgröße. Max-Einzelverlust gegen Drawdown und Regeln prüfen. |
| Erwartungswert-Formel | Woher kommt der Edge? | Win%, durchschnittlicher Gewinn und durchschnittlicher Verlust werden sichtbar gegeneinander gerechnet. Dadurch wird klar, ob Trefferquote, Gewinnhöhe oder Verlustkontrolle das System tragen. | Bei negativem Expectancy keine Regelkosmetik betreiben. Erst Trefferquote, Verlustgröße und Kostenbasis klären. |
| P&L-Verteilung | Sind Ergebnisse normal verteilt oder von Ausreißern bestimmt? | Zeigt, ob viele kleine Gewinne/Verluste oder wenige große Trades dominieren. Ausreißerdominanz wird nicht als stabiler Edge behandelt. | Bei Ausreißern Median und p90 prüfen, nicht nur Durchschnitt. Top-Listen heranziehen. |
| Long/Short-Split | Ist eine Richtung systematisch besser? | Vergleicht P&L, Win Rate, Tradeanzahl und durchschnittlichen P&L zwischen Long und Short. | Nur zur Regel machen, wenn genug Trades pro Richtung vorhanden sind und der Unterschied nicht von einem Extremtrade kommt. |
| Positions-Sizing vs. Ergebnis | Wird Risiko dort größer, wo Ergebnis schlechter ist? | Vergleicht durchschnittliche Lots bei Gewinnern und Verlierern sowie größte Positionen. Hohe Loss-Lots sind ein Sizing-Problem. | Bei größeren Verlust-Lots Max-Lot-Regel, Sizing-Review oder Reduktion nach Verlusten prüfen. |
| Peer-Benchmarking | Wie ordnet sich die Kennzahl gegen andere Nutzer ein? | Aggregierte, anonymisierte Peer-Werte zeigen Perzentile. Das hilft, zwischen normaler Schwankung und echter Auffälligkeit zu unterscheiden. | Peer-Werte sind Kalibrierung, keine Strategie. Zeitraum und Cache-Basis beachten. |
| Top-Gewinner / Top-Verlierer | Welche Trades erklären die Extreme? | Liste der größten Einzelgewinne und -verluste im Scope, inklusive Richtung, Zeit und Lot-Größe. | Top-Listen sind Diagnose, keine alleinige Regelbasis. Wiederholte Merkmale in Muster und Regeln weiterprüfen. |
Verhalten-Charts suchen nach wiederkehrenden Prozessfehlern. Sie beantworten nicht, ob ein Setup grundsätzlich gut ist, sondern ob du nach Gewinn, Verlust, Zeitdruck oder zu langer Haltedauer anders handelst als geplant.
| Chart / Element | Frage | Lesart | Grenze / Aktion |
|---|---|---|---|
| Verhalten-KPIs | Welche Prozessmuster springen zuerst ins Auge? | Haltedauer Gewinner/Verlierer, Revenge-Fenster, Geduld und Disziplin-Score geben eine schnelle Prozessdiagnose. | KPI-Auffälligkeiten immer im Detailchart validieren. Ein einzelner Wert ersetzt keine Ursachenanalyse. |
| Haltedauer-Asymmetrie | Hältst du Verlierer länger als Gewinner? | Vergleicht typische Haltedauer von Gewinn- und Verlusttrades. Lange Verlusthaltedauer weist auf Hoffnung, fehlende Stops oder späte Akzeptanz hin. | Nicht sofort Auto-Exit setzen. Erst prüfen, ob Setup, Volatilität und MFE/MAE den Unterschied erklären. |
| Trade-Häufigkeit nach Ergebnis | Handelst du nach Verlusten schneller wieder? | Misst Abstände zwischen Trades, besonders nach Verlusten. Kurze Gaps nach Losses sind ein Revenge-Kandidat. | Nur relevant, wenn schnelle Re-Entries schlechter performen. Sonst ist Geschwindigkeit allein kein Fehler. |
| Revenge-Trading-Karte | Kosten schnelle Re-Entries Geld? | Vergleicht Win Rate und P&L von Re-Entries unter 30 Minuten mit geduldigeren Trades. | Bei klar schlechtem Ergebnis Cooldown-Regel oder Tradecheck-Warnung testen. |
| Trade-Sequenz | Entstehen Fehler nach Serien? | Zeigt Gewinn-/Verlustfolge als Sequenz. Sichtbar werden Loss-Cluster, Win-Streak-Euphorie und Phasen hoher Impulsivität. | Bei Muster nach Serien mit Drawdown-Streak-Analyse und Stop-after-losses-Regel verbinden. |
| Overtrading-Analyse | Gibt es zu viele Trades in bestimmten Phasen? | Markiert auffällige Frequenz. Zu viele Trades können Kosten, Regelbrüche und psychologische Fehler verstärken. | Bei hoher Frequenz pro Tag Max-Trades-Regel oder Session-Pausen prüfen. |
| Exit-/Entry-Qualität | War Exit, Entry oder Risikotoleranz das Problem? | MFE zeigt verpasstes Gewinnpotenzial, MAE den Gegenlauf während des Trades, Exit-Score den realisierten Anteil des Potenzials. | Nur für Trades mit Candle-Anreicherung belastbar. Bei fehlender Anreicherung zuerst Daten vervollständigen. |
| Haltedauer-Scatter | Welche Haltedauer produziert Gewinn oder Schaden? | Jeder Punkt ist ein Trade: X-Achse Haltedauer, Y-Achse P&L, Punktgröße Lot-Größe. Cluster zeigen typische Haltefenster. | Cluster lesen, nicht Einzelpunkte. Ausreißer können Durchschnitt und optischen Eindruck verzerren. |
| Haltedauer-Verteilung | Wie verteilen sich Gewinner und Verlierer über Zeit? | Vergleicht Gewinner- und Verlierer-Haltedauer in Buckets. Dadurch wird sichtbar, ob Verluste in langen Haltefenstern hängen bleiben. | Bei Ausreißern p90 als Grenze ansehen, bevor eine harte Regel entsteht. |
Regeln & Review übersetzt Analyse in ein messbares Regelwerk. Der Tab trennt zwischen Ergebnis und Plan-Treue: Ein Trade kann profitabel sein und trotzdem gegen den Plan verstoßen. Genau diese Trennung macht späteres Lernen möglich.
| Chart / Element | Frage | Lesart | Grenze / Aktion |
|---|---|---|---|
| Compliance-Banner | Wie steht das Regelwerk insgesamt? | Score, Grade, aktive Regeln, Regelbruch-Kosten und wichtigste Schwachstelle zeigen den Zustand auf einen Blick. | Score nie ohne Regelanzahl lesen. Wenige aktive Regeln können ein zu gutes Bild erzeugen. |
| Compliance-KPIs | Wie oft wurde der Plan eingehalten? | Aktive Regeln, Compliance-Rate, Regelbruch-P&L und schwächste Regel werden aus den aktuellen Trades berechnet. | Performance nie isoliert lesen: profitable Brüche bleiben Prozessrisiko. |
| Compliance-Trend | Wird Disziplin über Wochen besser? | Wochen-Snapshots zeigen Compliance-Rate und Regelbrüche im Verlauf. | Snapshots müssen aktualisiert sein, sonst gibt es keinen Trend. Trend ist Prozess, nicht P&L. |
| Tradecheck-Journal | Wurden Regeln vor dem Trade geprüft? | Zeigt Pre-Trade-Audits und Overrides. Dadurch wird sichtbar, ob ein Regelbruch bewusst oder unbemerkt passiert ist. | Overrides sind nicht automatisch falsch, müssen aber begründet und später ausgewertet werden. |
| Regelauswertung | Welche konkrete Regel bricht am häufigsten? | Jede Regelkarte zeigt Brüche, Anteil, Win Rate, P&L und betroffene Trades. | Teuerste Regel und häufigste Regel getrennt betrachten. Häufigkeit ist Prozess, Kosten sind Risiko. |
| Compliance Report | Was war im Zeitraum regeltechnisch relevant? | Fasst Woche, Monat oder aktuellen Filter in Berichtssprache zusammen. | Report ist Review-Hilfe. Zahlen bei Widerspruch im Detailtab nachprüfen. |
| KI-Report | Welche Interpretation ergibt sich aus den Regel- und Ergebnisdaten? | Erzeugt Wochen-/Monatsberichte aus gespeicherten Insights und aktueller Datenbasis. | KI-Text muss gegen Charts prüfbar sein. Kein Ersatz für Regeldefinition. |
| Regelvorschläge | Welche Muster könnten zu Regeln werden? | Backend leitet Vorschläge aus Verlustmustern ab und bietet bei passenden Regeln direkte Übernahme an, z. B. Max-Trades oder Segment-Winrate-Guard. | Vorschlag ist kein Trading-Signal. Erst mit Setup-Kontext validieren und später messen. |
Muster & Kombis ist die Stelle für Kontext. Hier werden mehrere Dimensionen kombiniert: Zeit, Richtung, Lot-Größe, Kosten und Re-Entry-Verhalten. Ein isolierter Faktor ist selten stark genug; die Kombination zeigt, wo ein echter Regelkandidat entstehen kann.
| Chart / Element | Frage | Lesart | Grenze / Aktion |
|---|---|---|---|
| Stärkster beobachteter Filter | Welche Kombination hat im Scope den größten P&L-Beitrag? | Banner zeigt den besten gefundenen Filterkandidaten und seinen historischen Beitrag. | Nur Kandidat. Vor Übernahme Mindeststichprobe, Ausreißer und Plan-Kompatibilität prüfen. |
| Kostenoptimierer | Frisst die Kostenstruktur den Edge? | Zeigt explizite Kosten oder geschätzten Spread relativ zum Brutto-P&L und pro Trade. | OANDA-Spread ist Schätzung und wird nicht doppelt abgezogen. Bei hoher Belastung Frequenz, Broker und Ziele prüfen. |
| Ex-post-Gruppenvergleich | Welche historische Tradegruppe war besser oder schlechter? | Vergleicht Basis-P&L, bestes Zeitfenster, Gruppe ohne schnelle Re-Entries und kombinierte Filtergruppe. | Keine Prognose. Er zeigt historische Gruppen, nicht was nach einer echten Regelumstellung passiert wäre. |
| Tageszeit-Performance | Welche Tageszeiten haben positiven Erwartungswert? | Gruppiert Trades nach lokaler Close-Stunde bzw. Zeitfenster und zeigt Win Rate sowie Tradeanzahl. | Zeitzone beachten. CSV und API können unterschiedliche Zeitbasis haben. Kleine Zeitfenster nicht überbewerten. |
| Wochentag-Performance | Gibt es systematisch schwache oder starke Tage? | Vergleicht Wochentage nach P&L, Trefferquote und Tradeanzahl. | Ein einzelner Montag mit großem Verlust ist noch keine Montagsregel. |
| Zeit x Richtung Matrix | Welche Kombination aus Richtung und Zeitfenster hat Edge? | Vergleicht Long und Short in Zeitblöcken. Gute Zellen zeigen mögliche Setup-Zeit-Kombinationen. | Nur bei Mindeststichprobe pro Zelle verwerten und mit Top-Trades/Regelbrüchen abgleichen. |
| Kombinationsfilter / Edge-Kaskade | Wird der Edge stärker, wenn mehrere Filter zusammenkommen? | Zeigt, wie sich Ergebnis verändert, wenn Zeit, Richtung, Lot und Kontext nacheinander eingeschränkt werden. | Je enger der Filter, desto kleiner die Stichprobe. Kleine Gruppen dürfen nicht als harte Regel enden. |
| Lot x Zeit Matrix | Werden größere Positionen zu falschen Zeiten genutzt? | Verbindet Positionsgröße mit Zeitfenster und zeigt, ob Risiko in schwachen Kontexten steigt. | Bei Schaden: Max-Lot-, Zeitfenster- oder Sizing-Regel testen. |
| Rache-Trading x Kontext | Wann schaden schnelle Re-Entries wirklich? | Verbindet Revenge-Verhalten mit Zeit, Richtung oder anderen Kontexten. Nicht jeder schnelle Re-Entry ist gleich relevant. | Nur dann regeln, wenn der Kontext wiederholt schlechter abschneidet. |
Drawdown-Charts zeigen die Belastbarkeit des Systems. Sie sind nicht nur für Verlusthöhe da, sondern für Dauer, Erholung und Verhalten nach Verlustserien. Diese Charts entscheiden, ob zuerst Sizing/Risiko oder erst Setup-Optimierung angefasst wird.
| Chart / Element | Frage | Lesart | Grenze / Aktion |
|---|---|---|---|
| Drawdown-KPIs | Wie groß, lang und häufig waren Verlustphasen? | Max Drawdown, Max Drawdown %, längste Verlustserie, Recovery-Trades und Underwater-Zeit zeigen Risikolast. | Bei zu hoher Underwater-Zeit Sizing, Tagesverlust und Stop-after-losses prüfen. |
| Drawdown-Kurve | Wie tief und wie lange lag Equity unter dem letzten Hoch? | Zeigt den Abstand der Equity vom High-Water-Mark. Null ist neues Hoch, negative Werte sind Underwater. | Bei langer Erholung Positionsgröße und Stop-Regeln prüfen. |
| Nach-Verlust-Analyse | Was passiert nach Verlustserien? | Vergleicht Win Rate nach 1, 2, 3+ Verlusten. Zeigt, ob Disziplin nach Verlusten kippt. | Grundlage für Stop-after-losses-, Pause- oder Lot-Reduktionsregeln. |
| Equity vs. High-Water-Mark | Wann wurde ein neues Hoch erreicht? | Vergleicht aktuelle Equity mit bisherigem Höchststand und macht nicht aufgeholte Verluste sichtbar. | Seitwärtsphasen können trotz positivem P&L auf Edge-Verlust oder zu kleines Chance/Risiko hinweisen. |
| Drawdown-Ereignisse | Welche konkreten Verlustphasen waren relevant? | Liste mit Start, Tiefpunkt, Dauer und Erholung pro Drawdown-Phase. | Größte Ereignisse mit Top-Verlierern, Regelbrüchen und Verhalten abgleichen. |
Der Aktionsbereich ist keine weitere Statistikseite. Er verdichtet Analysebefunde in konkrete, messbare nächste Schritte. Gute Aktionen sind klein genug, um im nächsten Review geprüft zu werden.
| Element | Frage | Lesart | Grenze / Aktion |
|---|---|---|---|
| KI-Einordnungen | Welche Auffälligkeit ist zuerst relevant? | Priorisiert Befunde aus den sichtbaren Analysebereichen und formuliert konkrete Arbeitsrichtung. | Text muss gegen Charts prüfbar sein. Bei Widerspruch haben Daten und Regelkarten Vorrang. |
| Kontext-Callout | Wie belastbar ist die aktuelle Empfehlung? | Zeigt Zeitraum, Tradeanzahl, Zeitbasis, Kostenbasis und Aussagekraft. | Bei kleiner Stichprobe keine harte Regel ableiten. Erst beobachten oder Scope erweitern. |
| Empfohlene Regelarbeit | Welche konkrete Regel oder welcher Check entsteht aus der Analyse? | Eine gute Empfehlung nennt Ziel, Schwelle, Zeitraum und spätere Kontrollmetrik. | Unscharfe Formulierungen wie „disziplinierter sein“ in messbare Regeln übersetzen. |
P&L / Netto P&L: Wenn keine separaten Kosten erfasst sind, zeigt Alpha OS schlicht P&L. Netto P&L bedeutet: realisierter Trade-P&L minus separat erfasste explizite Kosten wie Kommissionen, Fees oder negative Financing-Kosten. Bei OANDA ist der Spread bereits im realisierten P&L enthalten, deshalb wird eine OANDA-Spread-Schätzung nur angezeigt und nicht noch einmal abgezogen.
Realisierter P&L % ist kein Prozentwert auf die aktuelle Balance. Alpha OS nutzt zuerst das im Profil hinterlegte Startkapital. Die Live-Balance wird nur für Kontowachstum angezeigt. Wenn kein Startkapital gesetzt ist, kann Alpha OS ersatzweise einen Periodenstart aus aktueller Balance minus P&L ableiten und markiert das als abgeleitet.
| Wert | Formel | Bedeutung |
|---|---|---|
| Realisierter P&L % | P&L im Scope / Startkapital | Rendite des realisierten Trade-Ergebnisses relativ zum hinterlegten Einstiegskapital. |
| Kontowachstum | Aktuelle Broker-Balance / Startkapital - 1 | Gesamte Kontoveränderung seit Startkapital, inklusive Effekten außerhalb des gefilterten Trade-P&L. |
| Win Rate | Gewinntrades / alle Trades | Trefferquote. Allein nicht aussagekräftig, weil die Verlustgröße fehlt. |
| Profit Factor | Summe Gewinner / Betrag Summe Verlierer | Qualität der gesamten Ergebnisverteilung. |
| Erwartungswert | P&L / Tradeanzahl; nach expliziten Kosten als Netto-Erwartung | Durchschnittlicher realisierter Gewinn oder Verlust pro abgeschlossenem Trade. |
| RRR realisiert | Ø Gewinner / Betrag Ø Verlierer | Wie groß Gewinner im Verhältnis zu Verlierern wirklich waren. |
| Kelly | Win Rate - (Loss Rate / RRR) | Positionsgrößen-Orientierung, nicht als automatischer Einsatzbefehl gedacht. |
| Handelstage | Tage mit mindestens einem Trade | Aktivitätsbasis für Overtrading- und Tagesmetriken. |
explicit_costs, estimated_spread_cost und net_pnl_after_explicit_costs.
Kumulierter P&L über alle Trades chronologisch. Jeder Datenpunkt ist ein abgeschlossener Trade. Was du sehen willst: eine Linie, die langfristig nach rechts oben zeigt — mit Rücksetzern, aber ohne lange Seitwartsphasen.
Täglicher P&L als Balkendiagramm (grün/rot) — du siehst sofort Ausreißer-Tage, die das Gesamtergebnis treiben. Der Kalender darunter zeigt dieselbe Information als farbige Monatsansicht: du erkennst Muster nach Wochentag und Monatsverlauf.
Zeigt den Netto-P&L und die Win Rate für jeden Kalendermonat seit Beginn deiner Aufzeichnungen. Du erkennst sofort: Gibt es Monate, die systematisch schlechter sind? Verbessert sich deine Performance über die Zeit?
Jeder Balken zeigt den Monats-P&L — grün bei positivem Ergebnis, rot bei Verlust. Die Linie darüber zeigt die monatliche Win Rate.
Detaillierte Tabelle pro Monat: Anzahl Trades, Win Rate, Netto-P&L, Ø P&L pro Trade und explizite Kosten bzw. geschätzte Spreadbelastung. Nützlich um Ausreißer-Monate zu identifizieren und zu verstehen, was in guten vs. schlechten Monaten anders war.
Deine Equity-Kurve wird direkt mit einer DAX-Buy-and-Hold-Strategie im gleichen Zeitraum verglichen. Basis: 1.000 EUR am ersten Handelstag angelegt, DAX-Kursrendite im Filterzeitraum angewendet.
Der Vergleich zeigt, ob dein aktives Ergebnis im betrachteten Zeitraum nach Kosten über oder unter dem passiven Vergleich lag. Das ist ein Diagnosewert, kein endgültiger Beweis für oder gegen eine Strategie.
Für jeden Trade wird berechnet: Wie viel Prozent des MFE hast du tatsächlich realisiert? 100% = du bist am absoluten Höchstpunkt raus (unrealistisch). 50% = du hast die Hälfte des möglichen Gewinns mitgenommen.
Ein Streudiagramm zeigt MFE vs. realisierter P&L für alle Trades. Punkte weit unterhalb der Diagonale sind verpasste Gewinne — du bist zu früh rausgegangen.
MFE und MAE werden aus historischen M5-Kerzen (5-Minuten) der OANDA-API berechnet. Dafür muss eine OANDA-Verbindung konfiguriert sein.
Klick auf MFE/MAE anreichern startet den Prozess für OANDA-Trades. Alpha OS lädt die Kerzendaten für jeden anreicherbaren Trade und berechnet das tatsächliche Preisextrem während der Haltedauer. Das dauert je nach Trade-Anzahl einige Minuten.
Bereits angereicherte Trades werden nicht erneut berechnet — du kannst den Button mehrfach klicken, ohne Doppelarbeit zu erzeugen.
Alpha OS unterscheidet zwischen expliziten Kosten und geschätztem Spread. Explizite Kosten kommen direkt aus importierten CSV-Feldern oder aus einer separaten Kostenangabe. Sie werden vom Brutto-P&L abgezogen.
Bei OANDA ist der Spread bereits im realisierten P&L enthalten, weil Long-Trades zum Ask einsteigen und zum Bid aussteigen, Short-Trades umgekehrt. OANDA liefert diesen Spread aber nicht als separate historische Kostenposition. Alpha OS schätzt ihn deshalb aus Bid/Ask-Kerzen rund um Entry und Exit und zeigt ihn als Belastungsindikator an.
Der Optimierer zeigt, ob Kosten oder Spread im Verhältnis zu deinem Bruttogewinn auffällig hoch sind. Besonders bei sehr kurzen Trades kann eine scheinbar kleine Spreadbelastung den Edge auffressen.
Vergleiche mit alternativen Konditionen sind rechnerische Richtwerte. Sie ersetzen keine echte Ausführungsqualitätsanalyse, weil Slippage, Liquidität, Ordergröße und Handelszeit ebenfalls entscheidend sind.
Transparenz: Wenn Alpha OS künftig für einen Brokerwechsel, eine Kontoeröffnung oder einen Partnerlink vergütet wird, muss dieser Link als vergütet gekennzeichnet sein. Kostenvergleiche und Warnungen dürfen dadurch nicht bevorzugt oder abgeschwächt werden. Details stehen unter Broker- und Affiliate-Offenlegung.
Alpha OS vergleicht deine KPIs mit aggregierten, anonymisierten Werten anderer Alpha-OS-Nutzer. Der aktuell produktive Vergleich nutzt einen globalen Peer-Cache und kennzeichnet im UI, wenn dein Analysezeitraum davon abweicht. Dadurch wird kein Zeitraum suggeriert, den der Cache nicht wirklich abbildet.
Du siehst: In welchem Perzentil liegst du bei jeder Metrik? Bist du besser oder schlechter als der Median? Wo hast du Nachholbedarf, wo bist du bereits überdurchschnittlich?
Kritisch — Das größte messbare Problem mit konkreter Zahl und Ursache. Prioritär zu prüfen.
Edge — Historisch auffälliger Vorteil im aktuellen Datensatz. Was war in diesem Scope belastbarer als der Rest?
Warnung — Ein Muster, das noch kein Notfall ist, aber sich verschlechtern kann.
Info — Interessante Beobachtung zu Zeitfenstern, Richtungs-Split oder Verlauf.
Die KI hat gleichzeitig Zugriff auf: Zeitfenster-Performance (Morgen/Mittag/Nachmittag), Long/Short-Split, Streak-Verläufe, explizite Kosten bzw. geschätzten Spread-Anteil, Haltedauer-Asymmetrie, Drawdown-Tiefe, Top-Gewinner/-Verlierer und — wenn vorhanden — monatliche Trendentwicklung.
Die Insights basieren auf deinen eigenen zusammengefassten Daten und deterministischen Kennzahlen. Sie sind keine generischen Trading-Tipps und keine Anlageberatung.
Unter jeder Insight-Ausgabe gibt es eine Sterne-Bewertung (1–5). Dein Feedback hilft dabei, die Qualität der KI-Analyse kontinuierlich zu verbessern. Die Bewertung ist optional und wird anonym gespeichert.
In der Trading-Analyse gibt es in der Compliance-Ansicht den Bereich KI-Report · Wochen-/Monatsbericht. Wochenreport und Monatsreport werden aus berechneten Stats und Compliance-Ergebnissen aufgebaut; die KI interpretiert diese Daten, berechnet aber keine eigenen Kennzahlen.
Gespeicherte Reports werden wiederverwendet, damit ein Refresh keine widersprüchlichen Aussagen erzeugt. Der PDF-Export nutzt denselben Zeitraum und denselben Report-Kontext. Wenn noch kein gespeicherter KI-Report existiert, enthält die PDF die berechneten Kennzahlen und einen Hinweis statt eines Fehlers.
Wettmärkte aggregieren die Einschätzung von Marktteilnehmern zu binären Fragen („Senkt die Fed im September?“, „Überschreitet Bitcoin 100k?“). Die Wahrscheinlichkeiten können eine zusätzliche Markteinschätzung liefern; ihre Aussagekraft hängt von Liquidität, Marktdefinition und Aktualität ab.
Alpha OS bündelt ausgewählte Kontexte für DAX-Trader — insbesondere FED-Entscheidungen, Geo-Risiken und US-Makro-Events. Prediction Markets werden im Bereich Kontext geführt, nicht in Analyse oder Cockpit. Diese Kontexte sind Hinweise zur Lagebeurteilung, keine Kauf-, Verkaufs- oder Halteempfehlung.
Jede Markt-Card zeigt: die Frage, aktuelle YES/NO-Wahrscheinlichkeit, einen visuellen Balken, Trend-Indikator (↑/↓/→) und ein Lage-Badge wie Watch, Neutral oder erhöhtes Makro-Risiko. Live-Daten kommen, wenn erreichbar, von Polymarket; sonst zeigt Alpha OS klar gekennzeichnete Fallback-Werte.
Wichtig: Fallback-Werte dienen nur als Platzhalter und Kontext. Der Makro-Risk-Meter und Cockpit-Entscheidungstexte werden nur aus einer vollständigen Live-Basis der Risiko-Märkte abgeleitet. Sind Live-Daten unvollständig oder nicht erreichbar, wird der Risiko-Meter pausiert statt aus Schätzwerten ein Hoch/Mittel/Niedrig-Signal zu erzeugen.
Farben sind kontextabhängig: Eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein wachstumsfreundliches Szenario wird anders bewertet als eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein Stress-Szenario. Beim Klick auf eine Card öffnet das Detail-Modal mit Szenarienanalyse, Key Dates, qualitativer Einordnung und Link zur Quelle.
Prop-Firm-Challenges haben strikte Regeln: Max. Drawdown, tägliches Verlustlimit, Gewinnziel, Mindest-Handelstage. Ein einziger Regelverstoß bedeutet das Ende der Challenge — unabhängig vom bisherigen P&L.
Der Tracker lädt die Regelparameter der unterstützten Firmen automatisch vor und berechnet Fortschrittsbalken für jede Regel auf Basis deiner Eingaben und importierten Daten. Du siehst auf einen Blick: Wie weit bist du rechnerisch vom Limit entfernt?
Aktuell unterstützt: FTMO Standard, FTMO Aggressive, FundedNext Stellar, Funding Pips und The5ers.
Jede Firma hat drei Phasen: Phase 1 (Challenge), Phase 2 (Verification) und Phase 3 (Funded). Die Regelparameter unterscheiden sich je Phase. In der Funded-Phase stehen Risiko- und Verlustlimits im Vordergrund; ein Profit-Target kann als internes Ziel angezeigt werden, ist aber nicht automatisch mit einer realen Auszahlungsregel gleichzusetzen.
Sobald du deine täglichen Werte eingibst (Start- und aktueller Kontostand, Tages-P&L, Handelstage), berechnet der Tracker den Status jeder Regel neu.
Regeln werden farbkodiert angezeigt: ✓ OK wenn sicher, △ Warnung bei 70–100% des Limits erreicht, ⚠ Danger bei Überschreitung.
Ein Alert-Banner oben signalisiert kritische Zustände — z.B. „Daily Loss Limit zu 90% erreicht — Status prüfen“.
Inspired by Spotify Wrapped: Eine animierte 8-Slide-Präsentation, die ein ausgewähltes Handelsjahr in die wichtigsten Momente destilliert. Jede Folie lädt automatisch mit deinen echten Daten — kein manuelles Befüllen.
Navigation per Pfeiltasten, Klick oder Tastatur. Ein Share-Button erzeugt einen Screenshot-ready View.
Slide 1 — Intro: Jahr, Zeitraum und verifizierte Tradeanzahl — der Einstieg in deinen Rückblick.
Slide 2 — Deine Trades: Gesamtzahl und Aufschlüsselung nach Instrument/Richtung.
Slide 3 — Performance: Netto-P&L, Gewinnrate, Profit Factor und bester Einzeltrade.
Slide 4 — Kosten & Spread: Donut-Chart — wie stark explizite Kosten oder die OANDA-Spread-Schätzung im Verhältnis zum Bruttogewinn waren.
Slide 5 — Beste Zeiten: 4-Stunden-Bucket-Heatmap mit Ratings (Strong / OK / Avoid) — dein persönlicher Handelskalender.
Slide 6 — Bester Trade: Dein absolut bester Trade des Jahres — P&L, Richtung, Uhrzeit, Zeitfenster-Klassifizierung.
Slide 7 — Serien: Visualisierung aller Gewinn/Verlust-Serien als Punktraster, max. aufeinanderfolgende Gewinne und Verluste.
Slide 8 — Jahres-Zusammenfassung: 6-KPI-Grid mit „Verified by Alpha OS“-Badge.
Der aktive Zugriff kommt aus dem Serverprofil des eingeloggten Accounts. Alpha OS unterscheidet lokalen Teststatus, freigeschalteten Alpha-/Trial-Zugriff und ein echtes Stripe-Abo. Deshalb ist ein sichtbarer Premium- oder Pilotzugang nicht automatisch ein laufendes Abo.
Feature-Gates steuern, welche Bereiche sichtbar sind: Pro-/Premium-Funktionen wie Partner API, erweiterte Reports, KI-Kontingente oder Admin-Ansichten werden nur gezeigt, wenn Tier und Rolle passen.
Ein Public Profile ist standardmäßig nicht der normale Account. Du aktivierst es bewusst, legst Anzeigename, Slug und Bio fest und entscheidest getrennt, ob Trade-Anzahl, Winrate oder P&L öffentlich erscheinen.
Die öffentliche Seite zeigt historische Aggregatdaten und optionale Broker-Verified-Kennzeichnung. Einzeltrades, Broker-Secrets, API-Keys, Rechnungsdaten und nicht freigegebene Kennzahlen werden nicht öffentlich ausgespielt.
| Bereich | Bedeutung | Grenze |
|---|---|---|
| Slug | Teil des öffentlichen Profil-Links. | Muss eindeutig sein und kann bei Konflikten abgelehnt werden. |
| Broker Verified | Hinweis, dass ein unterstützter Import- oder Brokerpfad nachvollziehbar ist. | Kein offizielles Broker-Testat und keine Performance-Garantie. |
| Sichtbarkeit | Trade-Anzahl, Winrate und P&L sind einzeln schaltbar. | Nicht freigegebene Kennzahlen bleiben privat. |
| Profilmodus | Trading oder ETF-/Langfrist als Arbeitskontext. | Der Modus ersetzt keine Beratung und löst keine Orders aus. |
Im Profil kann der Arbeitsmodus auf ETF-/Langfrist gestellt werden. Dann stehen Ziel, Anlagehorizont, Risikoprofil, Sparrate, Review-Frequenz, Rebalancing-Toleranz, Zielallokation und Holdings im Vordergrund.
Dashboard und Analyse zeigen dann einen Investor-Kontext: Tages-P&L, Intraday-Regeln und Tradecheck-Gates sind nicht der primäre Einstieg. Stattdessen werden ETF-Review, Portfolio-Drift und Anti-Aktionismus sichtbar gemacht.
Die Seite Partner API erstellt, listet und widerruft Partner-API-Keys. Der Klartext-Key wird nur einmal nach Erstellung angezeigt; danach bleibt nur der Prefix sichtbar. Optional kann ein Ablaufdatum für Rotation gesetzt werden.
Aktive Scopes sind read:compliance und read:stats. Sie erlauben aggregierte Compliance- und Statistikabfragen für Integrationen, aber keine Trade-Änderungen, keine Broker-Orders und keine Broker-Key-Verwaltung.
Die Landing Pages und Varianten führen auf Waitlist oder Testerbewerbung. Sie fragen nach Kontakt- und Kontextdaten, damit Alpha OS passende Alpha-Tester priorisieren kann.
Für den ersten Test reichen Demo-Daten oder eine anonymisierte CSV. Broker-Secrets, Passwörter und vollständige Broker-Statements gehören nicht in E-Mails oder Freitextfelder.
| Fläche | Zweck | Admin-Nutzung |
|---|---|---|
| Landing Page | Produktversprechen, Trust-Hinweise, Waitlist-Einstieg. | Variante, Quelle und UTM helfen bei Funnel-Auswertung. |
| Tester-Seite | Bewerbung aktiver Trader mit Feedbackbereitschaft. | Tester-Variante wird in der Waitlist sichtbar. |
| Waitlist API | Speichert Lead, Rolle, Erfahrung, Variantendaten und Tracking-Kontext. | Admin-Cockpit zeigt Einträge, Stats und Filter. |
Admin sieht Funnel & Waitlist, Userverwaltung, Tiers, Adminrechte, Account-Deaktivierung, Beta-Aktivierung, KI-Kosten/Token-Governance, Benchmark-Cache und Broker-Sync-History.
Diese Flächen dienen Support, Produktsteuerung und technischer Kontrolle. Sie sind nicht für normale Nutzer sichtbar und dürfen keine internen Dokumente oder Secrets öffentlich machen.
In der Analyse können importierte CSV-/Broker-Trades bewusst gelöscht und neu aufgebaut werden. Diese Aktion entfernt auch daraus abgeleitete Analyse-, Report- und KI-Auditdaten, aber nicht automatisch Account, Regelwerk, Billing/Trial, Datenschutzanfragen oder gespeicherte Broker-Secrets.
Im Profil liegen Datenexport, Broker-Zugang widerrufen, Datenlöschung anfragen und Account-Deaktivierung anfragen als getrennte Aktionen. Exporte enthalten keine Secrets und keine Klartext-API-Keys.
| Aktion | Was passiert | Was nicht passiert |
|---|---|---|
| Trades löschen | Importierte Trades und abgeleitete Analyse-/Reportdaten werden entfernt. | Account, Billing, Regeln und Broker-Secrets bleiben separat. |
| Broker-Zugang widerrufen | Gespeicherte Broker-Secret-Felder werden entfernt, wenn vorhanden. | Historische importierte Trades werden nicht automatisch gelöscht. |
| Datenexport | Account-, Profil-, Trade- und Datenschutzinventar wird exportiert. | Secrets und Klartext-Keys werden nicht exportiert. |
| Löschanfrage | Support/Admin prüft Umfang, Backups, Billing-Kontext und irreversible Folgen. | Keine verdeckte Sofortlöschung ohne separaten Prozess. |